26.05.2012 - Filmpremiere "Baba"
„Baba“ nimmt die vielzitierte und dennoch völlig undefinierte Worthülse „Migrationshintergrund“ Ernst. Anhand der Lebensgeschichte eines alten Musikers wird exemplarisch ein menschliches Schicksal erzählt. Seine Mutter bringt Zwillinge zur Welt. Sie weiß, dass sie nur eines der beiden Kinder ernähren kann und muss sich entscheiden. George Inci, selbst Sohn einer Einwandererfamilie aus der Türkei, weiß wovon er
erzählt. Die Thematik ist nicht weit hergeholt. Es ist die Geschichte seines eigenen Vaters. Dabei geht es Inci nicht nur um ein Einzelschicksal. „Baba“ verführt die Zuschauer mit universeller Bildsprache dazu genauer hinzusehen, indem er sie mit ihren eigenen Emotionen konfrontiert. Der Film kommt 63 Minuten ohne Dialog aus und setzt voll auf den Ausdruck der
Schauspieler und die Opulenz seiner Bilder. Gedreht wurde der Film in Berlin und in der marokkanischen Sahara. George Inci wagte zusammen mit seiner Co‐Produzentin und Schauspielkollegin, Beatrice von Moreau, den Schritt in die völlige Unabhängigkeit von Sendern und Filmförderungen. „Baba“ wurde komplett ohne Fördermittel realisiert. Bisher war der Film auf Festivals in Portugal, Kolumbien und Südafrika zu sehen.
Wo: Kino Babylon in der Rosa-Luxenburg-Str. / Berlin Mitte
Eintritt: 5 Euro
www.baba‐film.com
04.05.2012 - Electro Swing Revolution
Electro Swing Revolution – Grand Opening Party am 4. Mai 2012 in Berlin
Internationale Electro Swing-Acts, Vintage-Modenschau & Swing-Kurs im Club Astra
Ort:
ASTRA
Revaler Str. 99
10245 Berlin
(U-/S-Bhf. Warschauer Straße)
Beginn: 22.00 Uhr
Eintritt: 10,- €; Vorverkauf: 8,80 €
Nach den ersten beiden erfolgreichen Veröffentlichungen aus der CD Serie „The Electro Swing Revolution“ (Lolas World Records) und nahezu ausverkauften Record Release- Parties im März und Oktober 2011 in Berlin gründete Musikredakteur und Compiler Johannes Heretsch gemeinsam mit DJ und Labelinhaber Wolfram Guddat (exabeat records) Anfang 2012 die gleichnamige Partyreihe: „Electro Swing Revolution“. Zeitgleich entstand unter ihrer Regie die gleichnamige Veranstaltungs- und Booking-Plattform für internationale Electro Swing- Acts sowie mit dem „Electro Swing Revolution Radio“ das erste unabhängige Electro Swing-Radio (www.electroswing-radio.com).
Der Electro Swing entstand um die Jahrtausendwende und kombiniert Elemente des Swing & Jazz der 20er bis 50er Jahre mit modernen elektronischen Beats. Seit dem neuen Jahrtausend erobert diese Musik nun weltweit die Clubs. Ziel der „Electro Swing Revolution“-Parties ist es, dem authentischen Electro Swing zu weiterer Verbreitung zu verhelfen.
Bei der Opening Party am 4. Mai im Astra Berlin wird ein hochkarätiges musikalisches Programm geboten:
19.07.- 22.07.2012 - Le Carrousel de Sanssouci
ERLEBEN Sie die Rückkehr der klassisch barocken Reitkunst
. ENTDECKEN Sie den einzigartigen Zauber einer versunkenen Festkultur. ERLIEGEN Sie der Faszination eines barocken Pferdekarussells.
Anlässlich des 300. Geburtstags Friedrichs des Großen präsentieren die Höfischen Festspiele Potsdam in Zusammenarbeit mit der Fürstlichen Hofreitschule Bückeburg ein exklusives Reitspektakel, das es so seit über 200 Jahren nicht mehr zu sehen gab: ein barockes Pferdekarussell mit Musik, Tanz, Gesang und Artistik auf Grundlage des ›Carrousel de Berlin‹ von 1750, vor dem Neuen Palais im Park Sanssouci. `LE CARROUSEL DE SANSSOUCI` läuft im Rahmenprogramm von `FRIEDERISIKO - Friedrich der Große`, der großen Friedrich-Ausstellung, die zwischen 28. April und 28. Oktober 2012 im Neuen Palais Potsdam zu besichtigen ist. Lassen Sie sich von der Hohen Schule der barocken Reitkunst am historisch angemessenen Standort verzaubern! Sämtliche Kostüme wie auch die Bühnendekorationen orientieren sich dabei an den Originalentwürfen von 1750. Sehen Sie Reiterquadrillen, die Kunst der Schule über der Erde (Levade, Piaffe, Kapriole u.v.m.) sowie allegorische Schaubilder zu Pferde, dabei begleitet von live vorgetragener barocker Bläser- und Kammermusik. Im Wechsel dazu werden Ihnen erlesene Tänze, lyrischer Gesang und artistischen Kunststücken geboten - und eine authentische Liebesgeschichte nacherzählt...
Wo:
Neues Palais
Am Neuen Palais
14469 Potsdam
12.05.2012 - Drei Kilo Hühner
Sie ging mit dem Vater absichtlich langsam, um ihn zu ärgern. Und es gelang ihr. Der drehte sich gezwungenermaßen immer wieder um und sah sie gemächlich weit hinterher latschend. Er wurde wütender und sagte uns Kindern böse und zugleich anflehend: Sagt eurer Mutter, sie müsse bitte sich beeilen. Sonst drehe ich durch! Die Nachricht wurde von uns an die Mutter weitergegeben. Jene Aufforderung zeigte ihre Wirkung: Die Mutter ging noch langsamer. ... Auszug aus dem Buch "Drei Kilo Hühner".
28.04.2012 Pfingstmontag im Nikolaisaal
Franz Schubert „Alfonso und Estrella“ Romantische Oper D 732
„Eine längst fällige Wiedergutmachung“ in einer kurzweiligen Dialogfassung von Hans Christian Schmidt-Banse
Schuberts Opern sind so gut wie unbekannt: Sein melodisches Genie hat auch die dramatischen Episoden der Handlung mit einer Fülle hinreißender Gesangslinien ausgestattet, was dem unmittelbaren szenischen Erfolg im Wege stand. Wenig aufgeführt, ruhen hier jedoch ungeheure musikalische Schätze.
Die Kammerakademie bringt am Pfingstmontag, 28. Mai, 16 Uhr im Foyer des Nikolaisaals Potsdam die Oper „Alfonso und Estrella“ in einer Kammerfassung zu Gehör: Hans-Christian Schmidt-Banse hat das Libretto in eine kurzweilige Dialogfassung verwandelt, die auch den historischen Kontext thematisiert. Schuberts Kantilenen werden in der Bläserbearbeitung Andreas N. Tarkmanns ins hellste Licht gerückt.
04. & 05.05.2012 Potsdamer Kunstauktion
Versteigerung zeitgenössischer Kunstwerke im Friedenssaal
Ein Teil des Erlöses der Werke wird für einen gemeinnützigen Zweck an den Verein PotsdamLicht e.V. gespendet.
Auktionator Frank Ehlert, Geschäftsführer des Auktionshauses Auktionspunkt, versteigert am 4./5. Mai 2012 ausgewählte Werke zeitgenössischer Künstler im Friedenssaal der Friedenskirchengemeinde (Schopenhauerstraße 3, 14471 Potsdam) am Park Sanssouci.
Am 4. Mai 2012, dem Vorabend der Auktion, können die Bilder im Rahmen einer Vernissage mit begleitendem Kulturprogramm besichtigt werden. Es wird ein Ensemble der Potsdamer Kammerakademie spielen.
Die Versteigerung selbst findet am Samstag, den 5. Mai 2012 statt. Besichtigung ab 13:00 Uhr, 1. Aufruf um 15:00 Uhr. Zur Auktion kommen ca. 150 Werke von ca. 20 nationalen und internationalen Künstlern.
Weitere Informationen zur Potsdamer Frühjahrs Kunstauktion finden Sie hier:
>>> www.Auktionspunkt.de/Kunstauktion
>>> Katalogbestelllung (Druckerzeugnis)
13.05.-01.07.2012 Jo Schöpfer – Mal sehen
Jo Schöpfer – Mal sehen
Wandarbeiten, Skulpturen und Objekte
Ausstellung vom 13. Mai bis 1. Juli 2012
Aus farbigem Aluminium, patinierter Bronze, gefaßtem Glas und mit einer klaren, einfachen Formsprache baut Jo Schöpfer lichte Kompositionen und transparente Körper. Seine Kombination von harten, starren Materialien mit der Strenge eines minimalistischen Vokabulars entfaltet durch die Wirkung der Oberflächen, Rhythmik der Linien und Flächen und mit der Offenheit lediglich umschriebener Volumen eine ganz eigene, transzendierende Kraft. Diese Architekturen verschließen sich nicht. Sie transportieren den Eindruck von Zugänglichkeit und einer den Betrachter anziehenden Korrespondenz von Innen- und Aussenraum. Der Wechsel zwischen einer Ansicht von Außen und eines imaginierten Ausblick vom Inneren eröffnet dem Betrachter Spiel- und Beziehungsräume. Die Wichtigkeit von Gebildetem und seiner Bezugnahme zum Außenraum zeigen auch die Papierarbeiten Jo Schöpfers, die seine Themen in kleiner Form auf großem Blatt beschreiben.
Der Künstler ist anwesend.
Eröffnung Sonntag, 13. Mai 2012, 17 Uhr
Begrüssung Dr. Wilhelm Neufeldt, 2. Vorsitzender Kunstverein KunstHaus Potsdam
Einführung Dr. Marc Wellmann, Ausstellungsleiter Georg-Kolbe-Museum Berlin
Öffnungszeiten Mittwoch 11 – 18 Uhr, Donnerstag/Freitag 15 – 18 Uhr,
Samstag/Sonntag 12 – 17 Uhr und nach Vereinbarung
Christi Himmelfahrt, Pfingstsonntag und Pfingstmontag von 12 bis 17 Uhr geöffnet.
Jo Schöpfer wurde 1951 in Coburg geboren...
04.05.2012 - Susanna Bartilla
Wann: Am 4. Mai, 21 Uhr
Wo: Badenscher Hof, Badensche Str. 29, 10715 Berlin, Res. 030 861 00 80.
Endlich kann man den samtigen Swing der in Paris lebenden Vocalistin Susanna Bartilla auch in ihrer Heimatstadt Berlin live hören. Am 4. Mai präsentiert die dreisprachige Sängerin eine eigenwillige Mischung ihrer jazzigen Arrangements französischer Chansons sowie der schönsten Standards aus dem American Songbook im Badenschen Hof. Begleitet wird sie von einer hochkarätigen Band mit Reggie Moore (Piano), Robin Draganic (Kontrabass), Andreas Gäbel (Gitarre) sowie Eric Vaughn (Schlagzeug).
Die gebürtige Berlinerin ist schon als Kind häufiger Gast bei jedem Jazz-Brunch. Das prägt ! Auf dem elterlichen Plattenspieler drehen sich Ella Fitzgerald und Frank Sinatra genauso wie Peggy Lee. So eine jazzige Kinderstube bleibt nicht ohne Wirkung. Mit 18 geht sie nach Paris, wo sie neben dem Dolmetschstudium auch Gesang studiert. Nach dem Abschluss an der renommierten EDIM-Jazzschule lässt der Erfolg auf der Pariser Jazz-Szene nicht lange auf sich warten; Susanna hat sich inzwischen ein begeistertes Stammpublikum erobert und tritt regelmäßig in allen Pariser Clubs und Festivals auf.
Ihre erste CD „So viel Glück“ widmet sie dem deutschen Songbook der Goldenen 20er, als zweite erschien 2009 „Live au Sunside“, ein Tribut zum 100. Jahrestag des Songwriters Johnny Mercer. Ihr aktuelles Programm ist der Sängerin Peggy Lee gewidmet, die CD „I Love Lee“, mit Aldo Romano am Schlagzeug, erscheint im Herbst.
08.05.2012 - Sowjetische Filmavantgarde – Aelita
Wann: 18 Uhr
Wo: Filmmuseum Potsdam, Breite Str. 1a/ Marstall, 14467 Potsdam
Kartenreservierung: 0331-27181-12; ticket@filmmuseum-potsdam.de
Zum Vorlesungsangebot des Instituts für Slavistik der Universität Potsdam gehört im Sommersemester eine Filmreihe im Filmmuseum Potsdam, die sich mit frühen in der Sowjetunion entstandenen Filmen beschäftigt. Die künstlerische Avantgarde in Russland erneuerte kraftvoll alle Bereiche der Kunst. Besonders der Film öffnete sich für neue formale und inhaltliche Spielarten. Die ausgewählten Filme haben die Gemeinsamkeit, dass sie sich mit dem Thema Revolution auseinandersetzen – sowohl als historisches als auch ästhetisches Ereignis. Die Filme werden in Kurzvorträgen eingeführt.
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